Nach Initiative vom MRF: Stadt stellt Radnetz Mainz vor
Bürgerbeteiligung zu Radnetz-Konzept internationaler Planungsbüros auf Grundlage des Mapathon-Plans des Mainzer Radfahrforums (MRF)
Die im Mainzer Radfahrforum (MRF) zusammengeschlossenen Umwelt- und Verkehrsverbände freuen sich über die Planungsfortschritte, die bei der Bürgerbeteiligung Radnetz Mainz am 16. September vom Verkehrsdezernat und den internationalen Planungsbüros aus Dänemark und den Niederlanden vor rund 300 Interessierten erläutert wurden. Grundlage für die Planungsbüros war u.a. das vom MRF entwickelte Radnetz „Mapathon“. Greenpeace Mainz-Wiesbaden hat das MRF mit initiiert und engagiert sich dort.


Die sehr hohe und rege Beteiligung vieler Bürger:innen zeigt, wie hoch der Bedarf und das Interesse an einer zügigen Planung und vor allem der Umsetzung eines gesamthaften Radnetzes für Mainz ist. Das MRF begrüßt, dass bei der Planung des Radnetzes die zahlreichen Vorschläge und Einwendungen der Bürger aus den Bürgerbeteiligungen berücksichtigt werden.
Das MRF fordert, dass Stadtrat und Verwaltung die Radnetzplanung nach Einarbeitung der Ergebnisse der zweiten Bürgerbeteiligung zügig beschließen und die Verwaltung auf dieser Grundlage schnellstmöglich mit der Umsetzung beginnt. Hier ist insbesondere die aktuelle Koalition aus CDU, Grünen und SPD gefragt. Die im Koalitionsvertrag verankerten Radverkehrsmaßnahmen können nun mit der vorliegenden fachlich fundierten Planung konstruktiv und schnell realisiert werden.
Mit den Demonstrationen für separate Radstreifen auf der Alicenbrücke hat das MRF bereits Möglichkeiten für kurzfristige Verbesserungen aufgezeigt. Weitere Verbesserungen wurden im Rahmen der umfangreichen Mapathon Projektbefahrungen dargestellt. Damit könnten auch einige Gefahrstellen direkt beseitigt werden.
Oleg Cernavin von Greenpeace sagt: „Fünf Jahre nach der Veröffentlichung der ehrenamtlich erstellten Konzepte von „Gonsenheim setzt aufs Rad“ und dem „Mapathon“ ist es endlich an der Zeit und mit dem vorliegenden Radnetz-Konzept auch möglich, den notwendigen formellen Stadtratsbeschluß zu fassen und Umsetzungen konsequent und zügig folgen zu lassen !“
