Konsumwende

Plastik im Meer verhindern – Verpackungssteuer in Mainz

Greenpeace Aktive sammelten Unterschriften zur Petition Verpackungssteuer in Mainz

Aktive von Greenpeace Mainz-Wiesbaden sammelten am Sonntag, den 28. September, Unterschriften zur Petition Verpackungssteuer in Mainz und informierten über Plastik im Meer und über die Einwegpackungen für Essen und Trinken, die Plastikmüll entstehen lassen.

Die Plastikindustrie überflutet die Welt mit Abfall. Jedes Jahr sterben Millionen von Meerestieren an den Folgen. Es ist höchste Zeit, das Plastikproblem an der Wurzel zu packen.

  • 9 Mio. Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr ins Meer. Tausende von Meerestieren verenden, weil sie die Kunststoffe mit Nahrung verwechseln oder sich darin verheddern.
  • Der pazifische Müllstrudel, der zwischen Hawai und Kalifornien liegt ist 38 Mal so gross wie die Schweiz.
  • 0.5 % des Plastiks im Meer treibt an der Wasseroberfläche. Der Grossteil schwimmt unter der Oberfläche oder befindet sich auf dem Meeresgrund.

Plastik birgt nicht nur Umweltgefahren – die in Verpackungen enthaltenen Chemikalien können unser Hormonsystem stören, das Nervensystem schädigen und Erkrankungen wie Diabetes, Unfruchtbarkeit oder sogar Krebs fördern.

In Mainz fallen jährlich mehr als 27 Mio. Einwegpackungen für Essen und Trinken an . Mainz muss jetzt handeln! Kommunale Verpackungssteuer für eine nachhaltige Zukunft! Greenpeace Mainz-Wiesbaden, fordert die im Mainzer Stadtrat vertretenen Parteien mit einer Petition auf, noch in diesem Jahr eine kommunale Verpackungssteuer zu beschließen, die spätestens am 01.01.2026 in Kraft tritt. Unterstützt wird die Petition von MainzZero, BUND Kreisgruppe Mainz, Students for Future Mainz, Kolibri Kollektiv, AK Umwelt Mombach.

Jetzt hier die Petition gleich online unterschreiben.