Greenpeace-Aktion gegen Fast-Fashion und Shein
Neue Greenpeace-Studie: Shein-Kleidungsstücke enthalten gefährliche Chemikalien
Aktive von Greenpeace Mainz-Wiesbaden haben am Ende der Black-Week eine Aktion gegen „Fast Fashion“ in der Mainzer Innenstadt durchgeführt, die sich gegen den Konzern Shein richtet. Die Aktion war Bestandteil einer Greenpeace-Kampagne, die bundesweit in 30 Städten gegen Fast-Fashion und Shein stattfand.



Die Greenpeace-Aktiven informierten mit Plakaten und Mystery-Geschenken mit QR-Codes über Gesundheitsrisiken, Umweltverschmutzung und die Ausbeutung von Arbeiter:innen durch Fast Fashion und Shein – und verschenken Second Hand Kleidung. Moritz Jäger-Roschko, Greenpeace-Experte für Kreislaufwirtschaft: „Black Week und Black Friday heizen die schon jetzt außer Kontrolle geratene Fast-Fashion-Industrie noch weiter an. Mit aggressiver Werbung und Rabatten sollen Menschen zu unnötigen Impulskäufen verleitet werden – auf Kosten von Klima, Umwelt, Arbeiter:innen und unserer Gesundheit.“
Kleidungsstücke des Fast-Fashion-Konzerns Shein enthalten gefährliche Chemikalien. Dies belegt eine aktuelle Recherche von Greenpeace. In jedem dritten getesteten Kleidungsstück, darunter auch Kinderkleidung, hat Greenpeace giftige Stoffe gefunden.
„Hinter Händlern wie Shein steckt ein Geschäftsmodell, das unsere Gesundheit und die Umwelt massiv gefährdet, von der Herstellung bis zur Entsorgung der Kleidung. Wir brauchen keine tausende neuer Artikel jeden Tag, sondern eine textile Kreislaufwirtschaft, die Langlebigkeit und faire Produktion fördert.“ so Moritz Jäger-Roschko
Weitere Infos und PDF zu den Ergebnissen der Shein-Recherche.
