Konsumwende

Bundesweiter Greenpeace Clean Up Day

Aktive von Greenpeace Mainz-Wiesbaden sammeln Müll in Wiesbaden – Petition zur Verpackungssteuer in Mainz unterschreiben

Mehr als 50 Städte haben mitgemacht beim ersten bundesweiten Greenpeace Clean Up Day. Am Samstag, den 12. Juli 2025 sammelten auch Aktive von Greenpeace Mainz-Wiesbaden in Wiesbaden Müll und Abfälle. Mit der Aufräumaktion unterstreichen sie die Forderung an Bund und Kommunen, Einwegverpackungen zu verbieten und Mehrweglösungen zum Standard zu machen.

„Kaffeebecher, Pizzakartons, Take-Away-Schachteln – überall vermüllen Einwegverpackungen unsere Städte. Dagegen wollen wir etwas unternehmen. Aber dauerhaft stoppen kann diese Müllflut nur die Politik. Ein funktionierendes Mehrwegsystem sorgt für deutlich weniger Einwegmüll.“, so Moritz Jäger-Roschko, Kreislaufwirtschaftsexperte bei Greenpeace. Allein in Deutschland werden jährlich rund 5,8 Milliarden Einwegbecher genutzt – meist nur wenige Minuten.

Was Kommunen bereits heute gegen die Vermüllung tun können, zeigt ein aktuelles Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace. Es zeigt: Städte und Gemeinden können eine Verpackungssteuer erheben und die Einnahmen gezielt für den Ausbau von Mehrwegsystemen und die Förderung der Kreislaufwirtschaft einsetzen.

Greenpeace Mainz Wiesbaden hat eine Petition zur Verpackungssteuer in Mainz „Mainz muss jetzt handeln! Kommunale Verpackungssteuer für eine nachhaltige Zukunft“ initiiert. Greenpeace Mainz-Wiesbaden, fordert die im Mainzer Stadtrat vertretenen Parteien mit der Petition auf, noch in diesem Jahr eine kommunale Verpackungssteuer zu beschließen, die spätestens am 01.01.2026 in Kraft tritt. Unterstützt wird die Petition von MainzZero, BUND Kreisgruppe Mainz, Students for Future Mainz, Kolibri Kollektiv, AK Umwelt Mombach.

Unterschreibt die Petition jetzt gleich hier und gebt den Link an Eure Bekannten weiter.